Warum ich die Edelsteine so mag...

Meinen ersten Edelstein bekam ich vor vielen Jahren von einem jungen Mann auf dem Weihnachtsmarkt geschenkt. Er hatte mich nach meinem Sternzeichen gefragt und sich zielsicher für einen orangerot durchscheinenden Karneol entschieden. Ich hatte damals keine Ahnung, was mein Sternzeichen mit dem „passenden Stein“ für mich zu tun hatte.

Aber woran ich mich erinnere, ist dass dem Stein Mut und Körperwärme zugeschrieben wurden. Später sollte ich lernen, dass es eine ganze Wissenschaft gibt, die sich mit der Heilkraft von Edelsteinen beschäftigt.

 

Bald darauf lernte ich auf einem Seminar im Harz einiges über die Wechselwirkung von Steinen und Menschen. Nicht nur, dass wir quasi ständig auf Mineralen und Gesteinen umhergehen, sondern auch, dass sie - je nach ihrer Zusammensetzung und ihrer Entstehungsgeschichte - über bestimmte Eigenschaften verfügen. Damit kam bei mir der sprichwörtliche Stein ins Rollen und ich wollte mehr darüber erfahren.

 

Schon immer habe ich Menschen beobachtet und mir Gedanken darüber gemacht, warum sie werden wie sie sind und tun was sie tun. Im Laufe vieler Jahre begann sich eine Ordnung herauszukristallisieren, was genauer bei einem Menschen verursacht, dass er sich auf eine bestimmte Art und Weise entwickelt. Dass es auch für die Edelsteine, genau genommen aber alle Gesteine (also auch die nicht als edel bezeichneten) so sein könnte, bot mir eine faszinierende Perspektive. So bewirken 

 

+ chemische Zusammensetzung 

+ Entstehungsgeschichte, also der geologische Prozess, den ein Gestein durchlaufen hat

+ Kristallstruktur, also der innere Aufbau

+ und äußeres Erscheinungsbild, besonders die Farbe

 

einen Gesamteindruck, der sich folgendermaßen auf den Menschen übertragen lässt:

 

Die chemische Zusammensetzung könnten bei uns die Gene sein, welche grundsätzlich unsere inneren und äußeren Voraussetzungen beschreiben.

 

Die Kristallstruktur, welche verschiedenen geometrischen Mustern folgt, würde ich mit der Charakterstruktur eines Menschen vergleichen. Sie bestimmt, auf welche Art und Weise ein Mensch mit Situationen und Erlebnissen umgeht. 

 

Den Punkt Entstehungsgeschichte finde ich einfach auf den Menschen zu übertragen, hier finden sich alle die Einflüsse, denen ein Mensch auf seiner Reise durchs Leben ausgesetzt ist. Die Geburt die Zeit davor, die Prägung durch die Eltern, später die Einflüsse von Schule, Freundschaften und Gesellschaft.

 

Mein Lieblingsbeispiel dafür ist der Kohlenstoff. Hat man ihn einmal gefunden, fällt es schwer, sich vorzustellen, dass es dasselbe Material ist, welches sich in Zehntausenden oder Millionen von Jahren unter lang anhaltendem und möglichst gleich bleibendem Druck zum Bergkristall entwickelt oder gar unter kurzem und heftigem Druck zum Diamanten werden kann. 

 

Zum äußeren Erscheinungsbild zähle ich beim Menschen natürlich nicht nur die Farbe, sondern auch seine Haltung, Körpersprache und Ausstrahlung. 

 

All das zusammen erzeugt eine energetische Frequenz, die an einem Menschen wahrnehmbar ist. Warum also sollten nicht auch bestimmte Steine mit ihren spezifischen Eigenschaften mir gut tun, genauso we es ein Mensch mit einer ganz bestimmten Art und Weise bewirkt? 

Wie genau könnte dieser Austausch vonstatten gehen?

Was passiert in mir, wenn ich morgens beim Ankleiden zielsicher eine ganz bestimmte Edelsteinkette auswähle, die ich an diesem Tag tragen möchte? 

 

Ich lade dich herzlich ein, diesen und weiteren Fragen nachzugehen, und spielerisch, neugierig durch die Edelsteine dich selbst und deine innere Welt zu erforschen. 

 

 

Wer bin ich?

Wo komme ich her?

Wohin gehe ich?